Bieber und Leggewie - Unter Piraten

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Sehr lesenswert die Texte von Michael Seemann, Thorsten Faas und Jasmin Siri.

Kurze Stichworte zu den anderen Texten:

  • Hensel:
    • Piraten als Mileupartei und damit eben gerade nicht Ein-Themen-Partei
    • aber: Basisdemokratischer Anspruch ist als solcher zweifelhaft
  • Mertens:
    • Nerd war ursprünglich der Normalo der 1950er Jahre, Jeans-Träger der sexy-Rebell - es geht nicht um Computer, sondern um uneingeschränkten Zugang zu Sozialstrukturen (Bsp: ÖPNV)
  • Gallio:
    • Violett nur in Schweden, Finnland, Österreich; Orange in Deutschland; Orange als Mischung aus rot und gelb
  • Seemann:
    • Plattformneutralität als diskriminierungsfreier Zugang zu kritischen Infrastrukturen >> Leitidee wie Solidarität od. Nachhaltigkeit
    • BGE als diskriminierungsfreie, ökonomische Plattform >> ist das schon "Augenhöhe"?
  • Vogelmann
    • Piraten als Betriebssystem, das Postdemokratie vollendet (!?)
    • Transparenz als Demokratie, die zu jeder Zeit mit dem zählbaren Volkswillen übereinstimmt (S. 109)
  • Constein/Helfrich
    • Liquid Feedback als geeignetes Tool für Commons Goverance
    • Starke und vielfältige Bezüge zu Commons im Programm der Piraten, insb. im Bereich von Informationsgütern
  • von Gehlen
    • In keiner Fernsehdebatte nach dem Berliner Wahlerfolg fiel das Wort "Urheberrecht" nicht, weder von Seiten der Piraten noch von Seiten anderer Talk-Gäste (S. 140)
    • Lauer: "Wir sind in Berlin nicht wegen des Urheberrechts gewählt worden."
    • SOPA & ACTA als Urheberrechts-Tschernobyl
    • "ACTA bedroht meinen natürlichen Lebensraum. Für mich ist das wie Umweltschutz."

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